Stiel-Eiche

Quercus robur

Die Stiel-Eiche ist ein Sommergrüner Laubbaum der mit seinem knorrigen Wuchs und seiner groben Borke ein besonderes Aussehen hat. Duch die dicken Äste und Zweige ist sie gut an Sommertrockenheit angepasst und kann sehr alt werden. Die älteste Stiel-Eiche Österreichs ist über 350 Jahre alt und steht in Frauenstein in Oberösterreich. Durch das hohe alter bietet diese Baumart vielen Tieren einen Lebensraum. Höhlenbrüter, Eulen und Fledermäuse finden in den Hohlräumen alter Bäume unterschlupf. Im Herbst sammeln Eichhörnchen die Eicheln für ihren Winterintervorrat und später im Jahr freuen sich die Wildschweine, wenn sie noch ein paar Eicheln unter der Schneedecke hervorwühlen können.

Woran erkennt man die Stiel-Eiche?

Die Frucht, also die Eicheln, haben lange Stiele, daher auch der Name. Die Blätter dagegen haben fast keine oder nur ganz kurze Stiele.

Phasen

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Blattentfaltung
Die ersten Blätter sind an 3 Stellen vollständig entrollt oder entfaltet, wobei die Blätter schon ihre endgültige Form, aber noch nicht die endgültige Größe haben. Die Blattentfaltung an den Johannistrieben im Hochsommer soll nicht beobachtet werden.
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Beginn der Fruchtreife
Normal gewachsene und gesunde Früchte sind an mindestens 3 Stellen der Pflanze reif. Das ist der Fall, wenn die ausgereiften Eicheln mit ihren charakteristischen Längsstreifen vom Baum fallen.
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Blattfärbung >50%
Etwa 50 % der Blätter, inklusive der bereits abgefallenen, sind an mehreren Bäumen verfärbt.
Phase 10 - Image
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>50% der Blätter sind abgefallen
Laubbäume sind bereits an mehreren Exemplaren zu mehr als 50 % entlaubt.